Ja, ich weiss: Social Media und besonders ein Blog betreiben bedeutet Schreiben. Und das ist nicht einer jeden Sache. Dafür hilft es viel für die (digitale) Reputation. Mit diesen Tipps geht das Schreiben einfacher von der Hand. Probier es aus! (Updated 22. April 2026)
Doris Schuppe • Dieser Beitrag 25 Minuten am Tag: Schreiben fürs Blog erschien zuerst im Blog DoSchu.Com.
In Fachmagazinen, auf Konferenzen oder in Beratungen lautet das Credo: Schreibt ein Blog – ob als Expert.innen- oder Unternehmens-Blog. Und klar, das bedeutet ein gewisser Aufwand, Der kann zum Teil mit Interviews oder Gastbeiträgen gemildert werden. Dennoch bleibt ein gewisses Pensum an kreativem Schreiben.
Erfolgsautor Stephen King bringt täglich 2.000 Wörter zu Papier – eine Größenordnung, in der wir uns einem Blog neben unseren geschäftlichen Aufgaben selten widmen können. Nichtsdestotrotz ist sein Buch »Das Leben und das Schreiben« eine inspirierende Quelle, wie ich bereits in Kein Bock auf Blog? erzählte.
Hier meine 5 Tipps für dein Schreiben fürs Blog!
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Tipp 1: 25 Minuten jeden Tag
Gehen wir weg von dieser Zeichenvorgabe und setzen uns eine zeitliche Vorgabe: Jeden Tag 25 Minuten konzentriert am Blog schreiben. Das ist mein zentraler Ratschlag.
Und falls dir die 25 Minuten zu lange sind, dann mach 15 Minuten draus. Aber nutze die Zeit wirklich ohne Ablenkung jeden (Arbeits-)Tag!
Warum 25 Minuten? Das resultiert aus den Empfehlungen von Francesco Cirillo, der die so genannte Pomodoro Technique entwickelt hat. Details dazu findest du auf seiner verlinkten Website.
Zur Einhaltung der 25 Minuten stellst du dir einen Timer:
- Küchen-Timer: Manche beflügelt das Ticken, mich nervte es, da musste ein lautloser digitaler Timer herbei.
- Website mit Pomodoro Technique-Timer: Viele Online-Angebote stehen hier zur Auswahl, meine Empfehlung ist der Tomato-Timer, der auch mobil optimiert ist.
- Smartphone Timer-Funktion oder App: Hier hast du ebenfalls die Qual der Wahl.
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Tipp 2: Don’t break the chain
Niemand geringeres als der Standup-Comedian Jerry Seinfeld gab diesen Rat, jeden Tag zu schreiben. Im lifehacker-Blogbeitrag Jerry Seinfeld’s Productivity Secret wird mit Bezug auf Brad Isaac erzählt, wie dieser als angehender Standup Comedian den Tipp erhielt, auf einem großen Wandkalender mit dickem roten Filzschreiber jeden Tag mit einem ‚X‘ zu markieren, an dem er geschrieben hat.
Wer das durchhält und die Kette nicht unterbricht, entwickelt nach einiger Zeit eine Routine, täglich zu schreiben. Und wird dadurch besser. Das mit der Routine kennen einige von meinen November-SchreibClubs: Nachdem sie sich die 30 Tage lang jeden Morgen zum Schreiben hingesetzt haben, reizt es manche, im Dezember einfach weiterzumachen.
Auch hier gibt es inzwischen reichlich elektronische Helferlein, wenn du nach ‚Seinfeld‘ oder ‚Don’t break the chain‘ suchst.
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Tipp 3: Arbeite parallel
Wenn du dich also täglich ans Bloggen setzt, arbeite an zwei bis drei Blogbeiträgen parallel. Fließen keine Worte in den ersten Minuten deiner 25-minütigen Einheit für das eine Thema, dann nimm dir eines der beiden parallelen Themen vor.
Durch das tägliche Befassen mit den Blogbeiträgen arbeiten nach meiner Erfahrung die lieben grauen Zellen im Hintergrund am Thema. Oft fällt mir dann zu einer anderen Gelegenheit am Tage ein Aspekt ein, den ich schnell notiere.
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Tipp 4: Geräte-übergreifendes Schreiben
Was mich zu meinem vierten Tipp bringt: Hab immer ein Notizbuch zur Hand, damit die Blogbeiträge weiter geschrieben werden können. Logisch, dass ich da elektronisch unterwegs bin, statt wie früher immer ein dickes Notizbuch einzustecken. Obwohl: Für meine Bücher notiere ich auch vieles mit der Hand in ein schlankes Notizheft.
Ich habe lange nach der perfekten App gesucht. Meine Lieblings-Anwendung in punkto Notizbuch war lange Evernote. Heute nutze ich es weiterhin jedoch vorwiegend für die Zwischenspeicherung von Recherchen und Anregungen. Weniger zum Verfassen von Blogbeiträgen.
Das mache ich inzwischen mit der deutlich schlankeren Notizbuch-Lösung SimpleNote. Meine Blogbeiträge wachsen hier, und ich kann auf verschiedenen Endgeräten (Computer, Tablet, Smartphone) am Text weiterschreiben. Die Suche ist flott, und mit der Stichwort-Funktion kann ich die Einträge gut auffindbar miteinander verknüpfen.
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Tipp 5: Ideen sofort wiederauffindbar notieren
‚Da hatte ich mal einen coolen Beitrag gelesen, aber nicht mehr wieder gefunden.‘
Kommt dir das bekannt vor? Tatsächlich habe ich das schon lange nicht mehr gesagt.
Den Link speichere ich mit einer Notiz oder einem kopierten Passage in SimpleNote. Für verschiedene Projekte habe ich Stichworte, die ich ensprechend zuweise.
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Auf geht’s!
Berichte gerne im Kommentar, wie diese Tipps dir geholfen haben.
Notiz am Rande: Für diesen Beitrag habe ich 3 Pomodoro-Einheiten verbraucht plus 2 für die Illustration.
Fotos: DoSchu / DoSchu.Com
Hinweis: Es bestehen keine geschäftlichen Beziehungen zu den erwähnten Marken und Anbietern



Vielen Dank für die hilfreichen Tipps. Ich habe vor ca. fünf Wochen mit meinem Blog http://www.PRleben.de begonnen und freue mich über sinnvolle Anregungen. Liebe Grüße, Verena
Gerne! Viel Erfolg & Spass beim Bloggen wünsche ich Dir.
Interessante Tipps, die ich heute gefunden habe: Danke Dir – und Danke für die Verbreitung via Twitter! ;)