Mein Rückblick auf 2025, in dem für mich so viel passiert ist. Ich muss mich schon ein bisserl fokussieren. Also dreht sich der Inhalt um das ‚Jahr der Katze‘, um generative KI, um Coworking, um Community, um Skool, um Peer Learning, um … Danke sagen.
Doris Schuppe • Der Beitrag Jahresrückblog 2025 • Hallo 2026! erschien zuerst im Blog DoSchu.Com.
Der Arbeitstitel für diesen Jahresrückblog lautete lange:
The Year of the Cat
Keine Angst, das ist nur ein bisschen Cat Content. Es geht um KI, es geht um eine Community – und ja auch unser Kater hat das Jahr geprägt. Seit Juni 2024 ist ein kleiner Tiger namens Mando (Kurzform von Mandalorian) Teil unseres Lebens.
Tatsächlich schlich sich ein weiterer Katzenartiger in mein eher berufliches Leben: Die Skool Cat. Und in deren Gehäuse finde ich mich gut aufgehoben mit vielfältigem Entwicklungspotenzial.
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Freundlichkeit und Miteinander
Wie hast du die sozialen Netzwerke in diesem Jahr erlebt?
Wenn ich auf diverse Feeds zurückblicke, mischt sich in die Freude über den Austausch eine gehörige Portion Schock. Die Entwicklung der Kommunikationsstile auf einigen Plattformen hat mich dieses Jahr wirklich fassungslos gemacht.
Besonders bitter ist der Blick auf das ‚blaue F‘. Es ist für mich unbegreiflich, wie dort in den letzten Wochen gezielt Profile gelöscht oder massiv eingeschränkt wurden, die sich für fundamentale Rechte einsetzen – sei es die Selbstbestimmung in puncto Schwangerschaft oder die Freiheit des eigenen Liebeslebens. Wenn wichtige Stimmen für Gleichberechtigung und körperliche Autonomie stummgeschaltet werden, während gleichzeitig Algorithmen bei Hassrede oft wegschauen, läuft etwas gewaltig schief.
Und es wird noch absurder: Während wertvolle Profile verschwinden, flutet betrügerische Werbung unsere Timelines. Die Plattformen halten den Schlüssel in der Hand, diesen Betrug und die Desinformation zurückzudrängen – aber sie entscheiden sich bewusst dagegen, ihn zu nutzen. Profit scheint hier über dem Schutz der Nutzenden und einer gesunden Diskurskultur zu stehen.
Dieses Jahr hat mir gezeigt: Wir müssen uns kritisch fragen, wo wir unsere Zeit und Energie investieren. Wir brauchen Räume, in denen Haltung kein Grund für eine Sperre ist. Räume, in denen Verantwortung schwerer wiegt als die nächste Klick-Optimierung. Wo Freundlichkeit und Verständnis nicht als Zeichen für Schwäche abgetan werden.
Da kamen mir Keanu Reeves‘ Worte in den Sinn, die ich vor langer Zeit als Lettering-Übung zur Grundlage machte: »I don’t want to be part of a world where being kind is a weakness.«
Diese Räume finde ich u.a. in meinen Coworking Communities cowirkSPACE & Rayaworx, in den Netzwerktreffen und Konferenzen der German Coworking Federation e.V. Bundesverband Coworking Deutchland, in der lernOS Convention, im Barcamp des Verbands der Gründer:innen & Selbstständigen VGSD, in den Treffen des Women’s Network Mallorca. Und in Gruppen auf Skool.
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Community & Katze? Skool …
Skool ist eine Plattform, auf der online Communities eingerichtet und angeboten werden. Ich bin hier Teil von Gruppen und biete selber eine an, ohne dass uns Algorithmen oder Werbung vom Wesen einer Community, dem Miteinander, ablenken.
Die Plattform ist ein wunderbares Zuhause für Communities, um Inhalte wie Kurse oder Videos anzubieten, um Raum für den Austausch und Diskussionen zu bieten, um Inhalte kostenpflichtig anbieten zu können und um in Live-Calls am Thema Interessierte miteinander ins Gespräch zu bringen. Mehr dazu habe ich im Blogbeitrag Wo (m)eine Online-Community starten? zusammengestellt.
‚Was hat eine Katze mit Skool zu tun?!‘, fragst du dich?
Die Macher hinter der Plattform pflegen eine Katze als Maskottchen: die Skool Cat. Wir sehen sie kurz, sobald wir aus einem Live-Call zurück in die Community-Oberfläche springen.
In den Communities geht es so zu, wie ich es zu den besten Zeiten in den CompuServe-Gruppen liebte. Es geht um Wertschätzung, um gegenseitige Unterstützung.
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Kreativität mit KI
Das Jahr begann mit der Generierung eines Fotos meiner Hauptperson ‚Fiona‘. Ich wollte sie auf dem Cover des neuen Buchs haben. Aber ich fand keine Fiona, die passte.
»Dein Buch geht über KI, wieso nimmst du nicht KI?!«, fragte mich Beate Mader in einem coLUNCH des cowirkSPACE.
So naheliegend, oder? Nun ziert das generierte Bild meinen zweiter Roman zur Wissensvermittlung: »ALLES FAKE!? Mit Fiona generative KI entdecken« spielt in München.
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Miteinander zu Kreativität mit KI
Seit Gründung bin ich Mitglied einer richtig guten Community rund um Bild- und Video-Creation mit generativer KI! Ebenfalls auf Skool ist das die deutschsprachige AI Content Creator Community. Ein herzliches Dankeschön für Inspirationen und Gelegenheiten zum Mitlernen geht an die beiden Hosts Calvin & Sebastian.
Klar hat auch hier gerne mal mein Kater als Model gedient. Hier eine Auswahl an generierten Fotos, für die wir Prompts in der Community ausgetauscht haben.
Meine Prompt-Bibliothek hat sich durch die geteilten Prompts rund um Bildgenierung erweitert. Da beide mit Fotografie-Hintergrund agieren, sind es Prompts, die spannende Blickführungen oder Stimmungen mitliefern.
Wenn du das Thema vertiefen willst, empfehle ich dir den Beitritt in die AI Content Creator Community! Jeden Tag gibt es Beispiele, wie du mit generativer KI interessante Medien für deine Kommunikation entwickeln kannst. Du bekommst Feedback, Unterstützung oder Empfehlungen für Tools. Die Basismitgliedschaftist kostenfrei.
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Peer Learning …
Habe ich dieses Jahr für mich und die kommenden Jahre als Fokus herausgearbeitet. Mit Blick auf Soloselbstständige und Freelancer und den aktuell raschen Veränderungen unterworfenen Berufsbildern sehe ich in den Formaten rund um Peer Learning enorm wichtiges Potenzial.
Zum Teil lebe ich das schon lange, ohne es mir so richtig bewusst zu machen. Und zum Teil habe ich dafür neue Wege in Angriff genommen, auf denen auch du mich gerne begleiten kannst.
… im cowirkSPACE
Dieses Jahr erlebten wir das fünfte Jahr in der virtuellen Gemeinschaft.
- Morgens Treffen für den 15-minütigen gemeinsamen Start in den Tag,
- Mittags eine halbe Stunde quatschen & essen,
- dazu lockere Termine für Austausch, Inspiration & Lernen (wie Monats-Review, Tool-Safari, SchreibClub, Jahres-Review & Vision Board),
- über den Tag die Gelegenheit, in coPräsenz motivierter an den eigenen Aufgaben zu arbeiten.
Das ist unser ‚Rezept‘, unsere gelebte virtuelle Gemeinschaft. Passt nicht für jeden und jede, und ich bin sehr glücklich über die Menschen, die hier den Kern des ‚Wohlfühl-Clans‘ bilden.
… im SchreibClub
Seit Jahren biete ich den November-SchreibClub an. Daraus entstand der MittwochMorgen-SchreibClub, zu dem wir uns wöchentlich um 7:30 für eine Stunde Schreiben treffen. Die Dranbleib-Gruppe, die sich gegenseitig darin stärkt, für Blogs, Bücher etc. zu schreiben.
Die Manuskripte für meine beiden Bücher sind in November-SchreibClubs gestartet und geendet. Einige schreiben ebenfalls an Buchmanuskripten, andere an ihren Blogs und wieder andere an ihren Unterlagen für Workshops oder Skripten für Vorlesungen.
Dieses Jahr zog mein Club in den cowirkSPACE auf Discord um. Und es gefällt uns gut, dort aufgehoben zu sein. Falls du genau so etwas gesucht hast, hier erfährst du mehr über den SchreibClub.
… in der Skool Community
Als Selbstständige fand ich in meiner ersten Coworking Community in München heraus, wie viel wir Solopreneure voneinander lernen und lernen können. Wie viel wir einander im täglichen Miteinander geben, wenn verschiedenste Fachkompetenzen in einem Raum zusammentreffen.
Als ich in die Selbstständigkeit wechselte, wurde mir rasch klar, wie wenig klassische Bildungsprogramme auf uns zugeschnitten sind, die wir nicht in einer Organisation verankert sind. Das Konzept des Peer-to-Peer Learning, das gemeinsame Lernen in einem Lern-Tandem oder einer kleinen Lerngruppe, das Lernen im Rahmen eines Barcamps oder Hackathons – das sind alles Lernstrukturen, die Soloselbständigen viel zu wenig bewusst oder bekannt sind.
Daher engagiere ich mich auch 2026 dafür, Peer Learning und die damit verbundenen Formate mit ihren wohltuenden, nützlichen und weiterbringenden Wirkungen bekannter und erlebbar zu machen. In Blogbeiträgen hier im Blog, Podcast-Folgen (»Gemeinsam wachsen: Peer Learning für Solopreneure« und einer Skool-Community.
Peer Learning – das ist genau das, wozu du mehr Informationen und Austausch brauchst? Dann freu ich mich, dich in der kostenfreien Community auf Skool begrüßen zu dürfen.
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Danke • Thank you • Gracias
Kein Jahresrückblog ohne Dankeschön. Einfach mal machen? Geht nur, wenn man Leute im Rücken oder an der Seite hat, die mitziehen.
Ein riesiges Danke an alle, die den Unterschied machen!
- Die Wissens-Teiler & Impulsgeberinnen: Ein fettes Danke an alle, die ihr Know-how nicht für sich behalten. Egal ob im Fediverse, bei LinkedIn, in ihren Podcasts oder Blogs, live in Communities oder auf Barcamps: Danke, dass ihr mich inspiriert und zum Nachdenken bringt.
- Meine Business-Begleitung: Danke an meine Coworking-Crowd, Kundschaft sowie meine Workshop oder LernCircle-Teilnehmenden. Danke für euer Vertrauen und dafür, dass ihr meine Arbeit nicht nur als Posten auf einer Rechnung seht, sondern echte Wertschätzung zeigt. Es macht einfach Spaß, mit euch zu wachsen!
- Die Ehrenamtlichen & Weltverbesserer: Ihr seid die stillen Helden. Danke an alle, die ihre Freizeit opfern, Verantwortung übernehmen und an den kleinen und großen Stellschrauben drehen, damit unsere Welt ein Stück lebenswerter wird. Ohne euch liefe hier gar nichts.
- Die Macher & Macherinnen: Ich feiere Menschen, die nach vorne schauen, nach ihren Werten handeln und auch in stürmischen Zeiten Haltung bewahren. Eure positive Energie ist ansteckend!
- Meine Homebase: Und natürlich – meine Hood, meine Auffangbecken, meine engsten Verbündeten. Danke, dass ihr zuhört, mit mir feiert, mich kritisch hinterfragt und mich auffangt, wenn es mal hakt. Ihr seid das Fundament, auf dem ich baue.
Ohne euch wäre das alles nur halb so viel wert. Danke, dass ihr da seid!

DoSchu
Illustrationen: DoSchu mit Canva, Gemini, Perplexity, Skool







