Interview zu Erfahrung mit CoWorking

Einmal die Woche tausche ich mein Einzelbüro mit einem Schreibtisch in einem „CoWorking Space“. Das ist ein großer Büroraum, in dem ich einen Arbeitsplatz inklusive Internet-Anschluss oder einen Meeting-Raum kurzfristig mieten kann. Und dazu „Kollegen“ aus unterschiedlichen Berufsfeldern als soziales Netzwerk gewinne!

Radio-Reportage CoWorking

"Mein" Schreibtisch im CoWorking Space Combinat 56
„Mein“ Schreibtisch im CoWorking Space Combinat 56

Rund 200 Menschen nutzen in München bereits solche flexiblen Büroangebote – Tendenz steigend. Jüngst war der Bayerische Rundfunk zu Besuch im Coworking Space meiner Wahl, dem West-Schwabinger Combinat 56.

Die Reporterin schaute sich im CoWorking Space um, testete den Kaffee und führte sowohl mit den Betreiberinnen als auch CoWorkern wie mir kurze Interviews. Inzwischen wurde der Beitrag im Radio gesendet: Link zur MP3-Datei der Sendung in B5 Aktuell (vom 4. Juli 2010) – CoWorking in Bayern ist zwischen 7:00-9:51 zu hören.

CoWorking stärkt Social Networking & Kooperationen

Für mich ist das CoWorking eine wichtige Bereicherung meines Arbeitsalltags als Selbstständige. Sicherlich kann ich durch soziale Netzwerke oder via Skype oder Twitter sehr gut Kontakt zu anderen Freiberuflern, ehemaligen Kollegen oder Kooperationspartnern halten. Der direkte Austausch ist jedoch eine andere Qualität.

Nicht von ungefähr finden beispielsweise regelmäßig Treffen der Twitter-Nutzer zu so genannten „Twittagessen“ statt. „Hungrige Twitterer“ verabreden online ein gemeinsames Mittagessen, um sich mal wieder von Angesicht zu Angesicht zu sehen.

So kann ich das CoWorking auch nutzen, um gemeinsam mit anderen Kollegen aufwandsarm zusammen zu arbeiten. Jeder hat hier einen ausreichend großen Arbeitsplatz. Und wenn weitere fachliche Kompetenz gefragt ist, ist diese oft bereits eine Schreibtischlänge entfernt abrufbar…

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About Doris Schuppe

Doris Schuppe (DoSchu) steht für ›Digitalien & KI einfach verstehen‹. Sie stärkt digitale Kompetenzen, damit Berufstätige den Anschluss an digitale Arbeitstechniken nicht verpassen und generative KI für ihre Workflows entdecken. Vernetzen ist ihre Superkraft – neben der klassischen Vernetzung in Interessenverbänden bringt sie Menschen in Barcamps, Coworking, Lean Coffees, Learning Circles oder Online-SchreibClubs zusammen. Neben Blogs wie DoSchu.Com schreibt sie Bücher: 2023 erschien ihr New Work-Buch »Heiter bis wolkig in Digitalien«, 2024 als Co-Autorin der »lernOS KI Leitfaden«. 2025 folgt ein Buch rund um generative KI. Doris Schuppe abeitet als freie Trainerin, Mentorin und Moderatorin.

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